Zum guten Leben -


drei entscheidende Fragen
Grafik: Stefanie Klemp
Zum guten Leben -


drei entscheidende Fragen
Grafik: Stefanie Klemp
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Was wir machen

Das Zentrum für Salutogenese

Unser Engagement gilt der Salutogenese, der gesunden Entwicklung von Menschen. Dabei sehen wir den einzelnen Menschen als Teil mitmenschlicher und kultureller Systeme, sowie der Menschheit und Umwelt. Gesunde Entwicklung findet gemeinsam statt. Entwicklung wie auch Heilung bedeutet Wandlung. Heute gilt es, sowohl die individuellen Übergänge als auch ihre Wechselbeziehung zu gesellschaftlichen und globalen Veränderungen mitzugestalten.

In der salutogenen und kooperativen Gestaltung unserer Kommunikation sehen wir derzeit die größte noch weitgehend ungenutzte Ressource für (Selbst-)Heilungsvorgänge.

Neben der SalKom®-Ausbildung und dem Training der Selbstregulation TSF führen wir Symposien., Vorträge und Seminare rund um das Thema Salutogenese und Kommunikation durch. Weiter forschen wir an Themen zur Salutogenese und vernetzen ähnlich Gesinnte.

Was bedeutet Salutogenese?

Mit der Wortschöpfung Salutogenese (lat. salus = Gesundheit, Heil, Glück und griech. génesis = Entstehung, Entwicklung) hat der israelisch-amerikanische Medizinsoziologe und Stressforscher Aaron Antonovsky (1923-1994) in den 70er Jahren die Frage nach der Entstehung von Gesundheit, nach einer gesunden Entwicklung des Menschen in die moderne Wissenschaft gebracht. Der Begriff ist analog und komplementär gebildet zu dem Begriff Pathogenese (griech. páthos = Schmerz, Leid), der die Frage und Lehre der Entstehung von Krankheit bezeichnet.

„Wie entwickelt sich die Gesundheit von Menschen? Dies ist das Geheimnis, das die salutogenetische Orientierung zu enträtseln versucht.
(Aaron Antonovsky 1997:16)

Salutogenese in der Praxis

Salutogene Kommunikation: Salkom®

Die Salutogene Kommunikation dient der Mitgestaltungsfähigkeit zum guten Leben. Von Natur aus strebt der Menschen zum Guten, nach Stimmigkeit. Dieses entsteht im Miteinander. In bewusster Kommunikation und Kooperation können wir dieses Streben in die Realität bringen – im Privaten, Öffentlichen, wie Beruf, und global in der Biosphäre.
Hierfür ist es förderlich:
in unterschiedlichen Zusammenhängen immer wieder den drei entscheidenden Fragen nachzugehen >>>
in der Selbstfürsorge eigene attraktive Ziele und Ressourcen sowie einen gelassenen Umgang mit Stressoren zu finden.
im beruflichen Kontext entspannter und kreativer zu kommunizieren und zu kooperieren – untereinander sowie mit PatientInnen und KlientInnen: Fortbildung.
im Rahmen unserer Ausbildungen sich die gesundheitsfördernde Art und Weise des Kommunizierenens anzueignen.

 

Wissen schaffen

Mensch-Sein neu denken

Ein neues Denken beginnt mit einer neuen Fragestellung. Für die Gesundheitswissenschaften, die Medizin eingeschlossen, hat Antonovsky mit der Frage der Salutogenese „Wie entsteht Gesundheit?“ schon eine neue Frage gestellt.
Zunächst unabhängig von Antonovskys Erkenntnissen war der Arzt Theodor Dierk Petzold theoretisch und praktisch der ähnlichen Frage nachgegangen: Wie entwickeln Menschen sich gesund? Diese Fragen führen zu einer neuen Sichtweise auf den Menschen und zu einem neuen Verstehen seiner inneren -auch psychodynamischen und körperlichen Vorgänge- in wechselseitiger Resonanz zu seinen äußeren Beziehungen.
Menschen sind aktive MitgestalterInnen ihrer Lebensbezüge in einer mehrdimensionalen sich verändernden Welt. Wie können wir diese Tatsache wissenschaftlich denken?

Dynamische Kreise • Jutta Holz-Nauert • holznau-art.de

intentional verbinden

netzwerken
Beziehungen: Feuer • Jutta Holz-Nauert • holznau-art.de

Hier haben Sie Zugang zu zwei unterschiedlichen Netzwerken:
Dem Netzwerk praktizierender SalKom®-BeraterInnen und Coaches – von uns ausgebildet und zertifiziert.
Einem lockeren informellen Netzwerk zwischen Menschen, Gruppen und Institutionen, die engagiert am Thema Salutogenese arbeiten und sich dazu auch mit uns vernetzt haben. Es wird getragen von der Überzeugung, dass eine Orientierung auf gesunde Entwicklung viele aktuelle Probleme im Gesundheitswesen und der Umwelt lösen kann. Wir sowie einige unserer NetzwerkpartnerInnen wiederum sind Mitglied im Dachverband Salutogenese e.V. (ehemals APAM). Der Dachverband Salutogenese gibt auch die erste Zeitschrift für Salutogenese und anthropologische Medizin heraus: DER MENSCH.

Wissen finden

nachschlagen

Im Laufe unserer langjährigen und vielfältigen Tätigkeiten im Zentrum für Salutogenese ist einiges an Informationsmaterial und kreativen Gedanken zusammengekommen. Dies wollen wir Ihnen hier gerne zur Verfügung stellen. Im Archiv finden Sie die Materialien zu den Symposien sowie die dazu erschienen Veröffentlichungen (Sammelband oder Themenheft DER MENSCH).

kommunikativ gelassen sein

TSF:Training der Stressregulation

Das TSF ist ein von den Krankenkassen zertifizierter multimodaler Stressmanagement-Kurs in acht Schritten.

Der Fokus liegt auf dem Erlernen neuer Möglichkeiten, seine bedeutsamen Bedürfnisse und Anliegen wahrzunehmen und erfolgreich zu kommunizieren – eine Anwendung der Salutogenen Kommunikation SalKom®.

Dazu werden Kenntnisse über die gesunde Selbst- und Stimmigkeitsregulation auch in Stresssituationen vermittelt, sowie Wahrnehmungs-, Kommunikations-, Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen angeboten. Der Kurs beginnt mit dem Innehalten und Aussteigen aus alltäglichen, oftmals stressenden Routinen und endet mit konkreten Schritten hin zu mehr Stimmigkeit und Lebensfreude.