Salutogenese

Neuorientierung zum gesunden und guten Leben

Salutogene Kommunikation

Einladung zur heilsamen Einstellungsänderung

Salutogenese bedeutet, nach gesunder Entwicklung zu fragen – und noch umfassender: nach einem guten Leben zu streben. Der Medizinsoziologe und Stressforscher Aaron Antonovsky, der diesen Begriff vor etwa 50 Jahren gebildet hat, hat als Antwort auf diese Frage „Kohärenz“ als Lebensorientierung – auch in Krisen – gefunden (s. übergeordnete Kohärenzmotivation). Dies stimmt überein mit vielen anderen Forschungsergebnissen. So ist Stimmigkeit innen und außen das übergeordnete Ziel Salutogener Kommunikation SalKom®zu der wir im Zentrum für Salutogenese ausbilden (s. a. Basisausbildung hier).

Diese Gesprächsführungsmethode Salutogene Kommunikation SalKom® dient der gesunden Entwicklung in allen Lebenslagen. Kokreativ und kooperativ regen wir mit ihr die Selbst- und Kohärenzregulation an. Sie hat drei zentrale Aspekte:

  1. Klären attraktiver gemeinsamer und kohärenter Ziele – als geteilte Motivation zur Kooperation.
  2. Die Stärkung der Autonomie – Anregung der Selbst- und Kohärenzregulation
  3. Vertrauen, Leichtigkeit und Freude in Veränderungsprozessen.

Die salutogenetische Frage

Mit der Frage nach der Salutogenese, nach der Entstehung von Gesundheit, hat Aaron Antonovsky einen Paradigmenwechsel eingeläutet.

„Wie entwickelt sich die Gesundheit von Menschen?
Dies ist das Geheimnis, das die salutogenetische Orientierung zu enträtseln versucht.“
Aaron Antonovsky 1997:16

Als Ergebnis seiner Forschungen fand er einen „Sense of Coherence“ (SOC), ein Gefühl von und einen Sinn für Kohärenz. Kohärenz bedeutet Stimmigkeit, Zusammenhalt, dynamische Verbundenheit.
Als Konsequenz aus seiner Resilienzforschung hat er die salutogenetische Frage gestellt, die eine aktive Mitgestaltung der Umwelt mit einbezieht und damit über die Resilienz hinausgeht. Unsere Antwort auf diese Frage ist aus ärztlicher und therapeutischer Perspektive:
Gesundheit entsteht in einer Selbst-/Kohärenzregulation in stimmigen und kokreativen Wechselbeziehungen.
Diese systemischen Dynamiken können wir durch Salutogene Kommunikation SalKom® anregen  (Aus- und Fortbildung und Stressregulation TSF). Sie findet heute schon in vielen Lebensbereichen Anwendung (Netzwerken und Blog).

Neben dieser salutogenetisch orientierten Praxis haben wir im Zentrum für Salutogenese seit 2004 in regem interdisziplinären Austausch und vielen Kooperationen auch eine Reihe von theoretischen Ergebnissen erarbeitet, die Sie unter dem Reiter „Nachschlagen“ finden.

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Wissen finden

Im Laufe unserer langjährigen und vielfältigen Tätigkeiten im Zentrum für Salutogenese ist einiges an Informationsmaterial und kreativen Gedanken zusammengekommen. Dies wollen wir Ihnen hier gerne zur Verfügung stellen. Das Glossar bietet eine alphabetisch geordnete Übersicht zu wichtigen Begriffen der Salutogenese, Kommunikation und systemischen Sicht. Im Archiv finden Sie die Materialien zu den Symposien sowie die dazu erschienen Veröffentlichungen (Sammelband oder Themenheft DER MENSCH).