Die Arte-Doku gibt Einblick in den aktuellen Stand von Forschung und (klinisch-)therapeutischer Praxis der Meditation. Was hat die Meditation mit der Salutogenese zu tun?
Die Salutogenese folgt der Prämisse, dass der Mensch nach umfassender stimmiger Verbundenheit strebt und diese Stimmigkeit selbstregulativ mitgestalten kann. Im Selbstregulationszyklus wechseln Wahrnehmen, Handeln und Bilanzieren einander ab. Zum Wahrnehmen von Stimmigkeit bzw. Unstimmigkeit brauchen wir die Verbindung zu unseren Gefühlen und Bedürfnissen. Durch die gegenwärtige Achtsamkeit in der Meditation nehmen wir uns die Zeit und die Muße für diese so wertvolle Begegnung mit uns selbst.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was Rosinen und Mandelkerne miteinander zu tun haben? Ja, auch diese Frage wird hier beantwortet.

Wir wünschen Ihnen aufschlussreiche und anregende 50 Minuten!

Am 5. Oktober 2017 war Gerald Hüther zu Gast auf dem Roten Sofa des NDR. Bei dem 33-minütigen Interview weist Hüther auch auf die salutogenetische Orientierung hin und deren positiven Effekte bei an Demenz Erkrankten. Kurzweilig und anregend – eine Empfehlung wert!

Sie fragen sich was das Klima mit Kultur zu tun hat und beides dann auch noch mit Salutogenese? Auf die kleinste Formel gebracht: Klimawandel braucht Kulturwandel braucht wandlungsmotivierte Menschen. Neugierig? Hier geht es zur 45-minütigen Video-Session. (November 2017)

Unter dieser Überschrift erschien im Handbuch Gesundheitssoziologie vor wenigen Wochen ein Aufsatz von Theodor Dierk Petzold und Ottomar Bahrs. Eine kurze Zusammenfassung finden Sie hier. Das Handbuch ist in der Reihe Springer Reference Sozialwissenschaften erschienen, d.h. es besteht derzeit noch die Möglichkeit zur Aktualisierung durch die Autoren bzw. Herausgeber, weshalb der Aufsatz bzw. das Handbuch öffentlich noch nicht zur Verfügung steht. Bei Interesse nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf! (Mai 2018)

Das von uns entwickelte Training der Stressregulationsfähigkeit – TSF – wurde von der Zentralen Prüfstelle Prävention rezertifiziert und trägt damit bereits seit 2015 das Siegel ‚Deutscher Standard Prävention‘. Das TSF ist nach dem Niedersächsischen Bildungsurlaubsgesetz auch als Bildungsurlaub im Bereich Kommunikations- und Stressmanagement anerkannt. Termine und weitere Informationen finden Sie hier.

Wenn wir über gesunde Entwicklung (Salutogenese) nachdenken und sprechen, ist es unserer Meinung nach unablässig, ethische Prinzipien zu klären. Wünschenswert ist eine Ethik die Orientierung gibt und dem Wohl aller Menschen dienlich ist. Diesem Anliegen haben wir das aktuelle Themenheft von DER MENSCH (Heft 57 2-2018) gewidmet und darin unterschiedlichste Menschen zu Wort kommen lassen. Neugierig? Hiererfahren Sie mehr! Darüber hinaus haben wir einen interaktiven Blogeingerichtet – wir freuen uns über Ihren Besuch und regen Austausch!

Unter der Leitung von Prof. Günter Schiepek findet vom 8.-10. Juli 2019 die 11. Summer School im bayerischen Seeon statt. In Kooperation verschiedener universitärer Abteilungen und der Deutschen Gesellschaft für systemische Therapie DGSF gibt es ein spannendes wissenschaftliches Programm rund um das Thema dynamischer komplexer Systeme in psychotherapeutischen Prozessen und der Hirnforschung. Wer also das Thema unseres diesjährigen Symposiums „Zukunft vom Attraktor her gestalten“ (wo der Name Schiepek öfter gefallen ist) wissenschaftlich vertiefen möchte, findet hier bestimmt viel Anregung und Stoff auf dem aktuellen ‚State of the Art‘:
11th Summer School: Human Change Processes – Psychotherapy Research – Neuroscience – Nonlinear Complex Systems.

Im Online-Magazin Perspective Daily wird uns am 8. Oktober von einer persönlichen Erfahrung mit einer ärztlich verordneten Diagnose berichtet. Der Autor bereichert sein hypnotisierendes Erlebnis mit umsichtigen Reflexionen, u.a. im Austausch mit dem Leiter des Salutogenese-Zentrums Theodor D. Petzold. Das Ergebnis ist ein erfrischend trotziges Essay, das Sie hier nachlesen können.

In einer großangelegten Untersuchung, dem ReSource-Projekt, untersucht das Team um Tania Singer am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften seit zehn Jahren die Wirkung von diversen Mentaltrainings auf das Verhalten und die damit verbundenen Veränderungen im Gehirn: Die sozialen Trainingsmodule (dyadische Kommunikationsübungen) reduzieren das Stresshormon Cortisol nachweislich um fast die Hälfte! Hier können Sie Details nachlesen und hier kommen Sie zum ReSource-Projekt.
Dieses Forschungsergebnis ermutigt uns, das von uns entwickelte Training der Stressregulationsfähigkeit/TSF noch weiter auszubauen! (Juli 2018)