Eine zukunftstaugliche Kultur kohärent gestalten!

Theodor Dierk Petzold

Viele reden von Wandel, Transformation, Great Reset oder der Bundeskanzler zuletzt von „großer Zeitenwende“.  Auch wenn die AutorInnen jeweils z.T. sehr unterschiedliche Vorgänge beschreiben und divergierende, häufig noch Abwendungs-Ziele haben: das Empfinden, dass sich grundsätzlich etwas ändert oder ändern muss, ist weit verbreitet. Wir – Menschen – wollen etwas verändern. Wir sind die agierenden Subjekte des Wandels, der „Zeitenwende“ und nicht ihre Opfer. Wir sind die Subjekte möglichst einer großen Erneuerung von unten her – bottom up!

Sicher ist es gut, an verantwortliche Personen in führenden Positionen Appelle zu richten – z.B. zum Frieden, zum achtsamen Umgang mit der Natur u.a.m. Aber wenn wir auf ein Handeln dieser Personen warten, geben wir unsere Mitgestaltungsmacht ab und erhöhen das Risiko, dass wieder einmal mehr vor allem die Interessen und Absichten der Reichen und Mächtigen umgesetzt werden.

Wir brauchen etwas anderes als „Kampf gegen … „

Aktuell findet die öffentliche Diskussion überwiegend im Abwendungs-/Aversionsmodus statt mit Verurteilung und mit Bestrafung wie „Peitsche“. Gelegentlich wird auch gelobt, als Belohnung für angeblich korrektes Verhalten als „Zuckerbrot“, um die Annäherungs-/Appetenzmotivation anzuregen. Die öffentliche Berichterstattung ist stark geprägt vom moralischen „Zuckerbrot und Peitsche“. Nur selten wird kreativ und aufbauend über sinnvolle Ziele im Sinne eines guten Lebens für Alle gesprochen oder geschrieben. Ein gutes Leben für möglichst Alle wird nur in kohärenter Kooperation untereinander und mit der Natur gelingen. Deshalb brauchen wir eine große Erneuerung mit Kohärenzmotiven.

Unser Beitrag hier zur großen Erneuerung

Unser Beitrag zu diesem transformativen Vorgang ist eine Erneuerung unseres Denkens über die Welt einschließlich uns Menschen. Im Anthropozän sind wir die Mitgestalterinnen durch faire Kooperation miteinander und mit der Umwelt.

Es geht darum, für diese Mitgestaltung als menschliche Kulturen als Hauptakteure jetzt Verantwortung zu übernehmen. Zu diesem Prozess der bewussten Mitverantwortungsübernahme für die „Mutter Erde“ ist eine Reflexion unserer Motivationen hilfreich oder sogar erforderlich. Unser Verhalten resultiert aus unserer Motivation. So ist unsere Zukunft das Ergebnis letztlich unserer Motivation, die in Wechselbeziehung zur Umwelt entsteht.

Der Motivation auf der Spur

Was motiviert uns in Wechselbeziehung in der Natur wie Biosphäre – als Individuum, als Gemeinschaft und als Kultur? Was ist heute im Anthropozän unsere Rolle bei der Mitgestaltung der Biosphäre?

Können wir unsere Motivation bewusst neu regulieren – als Individuum, Gemeinschaft und als Kultur? Damit unser Verhalten zukunftsfähig aufbauend und kohärent mit der Umwelt ist?

Was wollen wir kultivieren?

Durch die„kokreativen Kulturtreffen KKT“ gestalten wir die Zukunft aus unserer Kohärenzmotivation heraus ko-visionär und praktisch mit.

Beim KKT geht es um:

  • Finden, Benennen und Visualisieren: Gute kulturelle und globale Rahmenbedingungen für ein gutes Leben für möglichst alle in der Biosphäre
  • Austausch über Erfahrungen guter Praxis
  • Üben von Kommunikation im Kohärenzmodus

Die KKT finden jeweils am ersten Sonntagabend im Monat statt.

Immer wieder im Kohärenzmodus miteinander zu kommunizieren, bedeutet auf Stimmigkeit und Integration  in Bezug auf ein gutes Leben in der Biosphäre zu achten. Das innere Kriterium für den Kohärenzmodus ist Freude und Dankbarkeit. Freude und Dankbarkeit sind zwar nicht die einzigen aber die letztlich maßgeblichen Qualitäten, die wir in unseren Treffen immer wieder spüren wollen.

Das erste KKT findet am Sonntag, den 5. März von 20.00-21.30 Uhr online statt (kostenfrei) – anmelden hier oder per Mail an info@salutogenese-zentrum.de.

Wir freuen uns auf Sie / Dich!

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