Feedback von SeminarteilnehmerInnen

Jutta Mönnich (Ärztin)
Durch gezieltes Fragen bin ich viel schneller an den eigentlichen Punkt des Problems gekommen. Und ich habe jetzt kommunikative Mittel, von diesem Punkt aus, mit dem Patienten die beste Lösung für ihn zu finden. Für mich auch sehr ressourcenschonend, die Patienten ihre eigene Lösung finden zu lassen – und nachhaltiger und befriedigender.

Ines Fritsche (Physiotherapeutin)
Bei den Übungen und Gesprächen bin ich immer wieder begeistert, was sich alles tut, wenn ich ein Problem mit jemandem bespreche, der mir respektvoll, wohlwollend und mit Zeit begegnet und die richtigen Fragen stellt.

Rolf Bastian (Coach, Journalist)
Ich fühle mich weniger ausgeliefert an biografische Prägungen, spüre bewusster, dass ich Autonomiespielräume besitze – und vertraue im Übrigen darauf, dass Dinge, die geschehen, einen Sinn haben. Als wichtigste Erfahrung für das Coaching sehe ich den Entwicklungsprozess im Gespräch mit Klienten an.

Ines Gillert (Krankenpflege-Ausbilderin)
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein salutogenes Gespräch Probleme nachhaltiger löst. Das gibt eine neue Lebensqualität für mich. Mein Wunsch wäre es, dass alle Pflegekräfte die Fähigkeit erlangen würden, eine Patientenbeziehung durch salutogene Kommunikation zu gestalten.

Jörg Eikmann (Psychologe, Buchautor)
Dank für die erhellende Zeit, das Erleben von Mut und Zuversicht und den anerkennenden und liebevollen Umgang in und mit der Gruppe. „Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende“ meint Friedrich Hölderlin. Stimmt! Und: „Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vornherein ausgeschlossen erscheint“.  Albert Einstein

Auszüge aus Fachbüchern von anderen AutorInnen zur Salutogenen Kommunikation

Pamela Emmerling (Psychotherapeutin, Kommunikationstrainerin) widmet in ihrem Buch „Ärztliche Kommunikation“ (2015) das Kapitel 6.8 der Salutogenen Kommunikation: „Salutogene Kommunikation – energy flows where attention goes … Wenn heute bereits jeder fünfte Bürger in ein sogenanntes Chronikerprogramm gehört, sollte aus medizinischer und gesellschaftlicher Sicht alles getan werden, um diesen Patienten trotz ihrer Krankheit ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Gerade der salutogene Ansatz lässt hoffen, dass aus dem Gefühl der Kohärenz mehr Kraft für die Patienten wächst, ihren Alltag zu bewältigen.“ (S. 212 f)

Peter-Ernst Schnabel (Em. Prof. für Gesundheitswissenschaften schreibt in seinem neuesten Buch „Einladung zur Theoriearbeit in den Gesundheitswissenschaften“ (Beltz Juventa 2015): „Kohärenzerfahrungen … fördern die Fähigkeit der Menschen, Gesundheit herzustellen… handelt es sich bei salutogener Kommunikation … um eine methodische Orientierung. Vermittels ihrer sollen Ärzte, Therapeuten und Gesundheitspädagogen ihre Patienten, Klienten und Auszubildenden in die Lage versetzen, verloren gegangene und/oder zu wenig entwickelte Fähigkeiten, wie die (Bedürfnis-)Signale … wahrzunehmen und auf allseits verträgliche und d.h. selbstregulative und kommunikativ kompetente Weise zu bearbeiten,“ (S.128)

Theresia Friesinger (Referentin für Frühe Bildung und Inklusion; Kommunikationstrainerin) in ihrem Buch „Fühlen, was wir brauchen“ (2012), S.149ff: Kap. 4.1.1.4 Salutogene Kommunikation der Zukunft nach Petzold … „Eine Kommunikation, die so gestaltet ist, dass sie uns und den anderen Menschen einfach nur gut tut und unser Herz liebevoll ‚wachküsst‘, ist salutogen, d.h. schlicht und einfach gesundheitsfördernd. … Dies führt sowohl zum Erleben als auch zum kreativen Gestalten eines stimmigen Lebens, das Selbstheilungsprozesse in Gang bringt… Petzold verbindet mit seiner salutogenen Kommunikation ebenso die Selbstheilung mit der stimmigen Kommunikation… ‚Eine erfolgreiche Annäherung ist das Ergebnis eines guten Zusammenwirkens unseres Annäherungs- und Vermeidungsverhaltens. Das betrifft die Kernfunktion gesunder und kreativer Selbstregulation.‘“